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Merz will trotz schwerer Wahlniederlagen weitermachen

Merz will trotz schwerer Wahlniederlagen weitermachen
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, trotz der schweren Niederlagen der CDU bei den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im Amt zu bleiben und an seinem Reformkurs festzuhalten.


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BERLIN – Die beiden Landtagswahlen am Sonntag, 20. September 2026, endeten für Bundeskanzler Friedrich Merz und die von ihm geführte Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) mit deutlichen Niederlagen.

Nach den ersten Ergebnissen erreichte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern nur etwa fünf Prozent der Stimmen und musste um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD konnte dagegen deutlich zulegen und kam auf mehr als 37 Prozent.

In Berlin ging die Linke mit rund 25 Prozent als stärkste Kraft aus der Wahl hervor. Die CDU erreichte lediglich etwa 20 Prozent und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.

MERZ: WIR WERDEN DIE REFORMEN FORTSETZEN

Merz bezeichnete die Wahlergebnisse für die CDU als „Katastrophe“. Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht zurücktreten und den Reformkurs der Bundesregierung fortsetzen werde.

Der Bundeskanzler erklärte, er habe Verantwortung übernommen, um Deutschland voranzubringen. Die geplanten Reformen in den Bereichen Wirtschaft und Soziales seien weiterhin notwendig.

CDU ERLEIDET HISTORISCHE VERLUSTE

Das Ergebnis von rund fünf Prozent in Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den schlechtesten Landtagswahlergebnissen der CDU seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Auch in Berlin landete die CDU hinter der Linken. Die aufeinanderfolgenden Wahlniederlagen erhöhen den politischen Druck auf Merz. Aus der CDU-Führung wurden bislang jedoch keine Rücktrittsforderungen gegen den Bundeskanzler laut.

AfD LEGT DEUTLICH ZU

Die AfD konnte ihren Stimmenanteil in Mecklenburg-Vorpommern mehr als verdoppeln und erreichte knapp 38 Prozent.

Da die anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen, gilt eine Regierungsbildung unter ihrer Führung jedoch als unwahrscheinlich.

Nach dem starken Abschneiden in Sachsen-Anhalt konnte die AfD damit auch in Mecklenburg-Vorpommern deutlich zulegen. Die Ergebnisse verstärken die Debatte über die sich verändernden politischen Kräfteverhältnisse in Deutschland.